Als Unku Edes Freundin war

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Inhaltsangabe:

Ede lebt mit seiner Familie in Berlin in großer Armut. Eines Tages kommen Schausteller (Sinti) in die Stadt. Zu ihnen gehört auch das Mädchen Unku, mit der sich Ede schnell anfreundet, obwohl es viele Gerüchte und Vorurteile gegenüber den Sinti gibt. Unku hilft Ede beim Zeitungsaustragen und auch als er Geld für ein Fahrrad braucht. Doch als Ede erfährt, dass Unku das Geld gestohlen hat, wendet er sich enttäuscht von ihr ab. Erst als auch sein Vater stehlen muss, um die Familie zu versorgen, erkennt Ede, dass das manchmal der letzte Ausweg ist. Er will sich mit Unku wieder versöhnen, doch die Sinti sind mittlerweile weitergezogen.

 

Hintergrundinfos:

Der Film spielt zu Beginn des letzten Jahrhunderts. In dieser Zeit, die in Deutschland Weimarer Republik genannt wird, gab es viel Armut und politische Probleme. Gern sucht man da nach Sündenböcken und ist misstrauisch gegenüber allem, was fremd ist. Die Fremden sind im Film die Zigeuner. Ede ist es egal, was die Leute sagen, und er befreundet sich mit dem Zigeunermädchen Unku. Das Wort Zigeuner ist heute ein Schimpfwort. Richtig heißt es Sinti und Roma. Wir sagen z.B. auch nicht mehr Eskimos, sondern Inuit. Die Sinti und Roma hatten und haben leider mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Das heißt, dass viele Menschen ohne Grund schlecht über sie reden, nur weil sie ein anderes Leben führen. Unku und Ede beweisen, dass Freundschaft viel wichtiger ist als Vorurteile und dass wir das Fremde nicht fürchten müssen, sondern voneinander lernen und uns helfen können.

Links:

Hier erfährts du mehr über Sinti und Roma

Wie leben Roma-Kinder heute in Deutschland?

Die Zeit, in der der Film„Als Unku Edes Freundin war“
spielt,heißt Weimarer Republik.
Hier findest du mehr Infos dazu

Viel über das Leben von Kindern zu Zeiten der
Weimarer Republik findest du auch in den Kinderbüchern
von Erich Kästner. Hier gibt es eine Übersicht und
Inhaltsbeschreibungen.